Bürgerpark Stade - Adolf Ravelin, Hansestadt Stade

Bürgerpark Stade – Adolf Ravelin, Hansestadt Stade

In direkter Nachbarschaft zum Stader Bahnhof und in Sichtweite der Altstadt umschließt das Adolf-Ravelin, ein bis zu 7m hoher Erdwall als Relikt der historischen Stadtbefestigung, eine im Grundriss nahezu dreieckige Rasenfläche.

Die Silhouette der Altstadt im Norden und der Flusslauf der Schwinge mit der nahe liegenden Güldensternbastion bilden vom Kamm des Erdwalls schauend das Panorama für den Besucher.

Der Entwurf hat das Ziel den historischen Erdwall wieder deutlich ablesbar als große Bodenskulptur herauszuarbeiten und die Parkanlage für vielfältige Nutzungen zu profilieren.

Zwei Rampen führen auf den historisch belegten Positionen von der tieferen Rasenebene auf das mittlere Niveau des Erdbollwerkes. Diese ca. 5,0m höher liegende Ebene diente einst als Bewegungsfläche der Soldaten mit ihren Geschützen. Die Zwischenebene wird von Bewuchs geräumt und mit der Herstellung als Grandfläche für eine Nutzung durch die Parkbesucher herausgearbeitet. Von dort bietet sich ein charmanter Ausblick auf Altstadt, Schwinge sowie die tiefer gelegene Rasenfläche.

Nach Außen wird die Zwischenebene durch eine weitere ca. 2,5.m hohe Walllinie geschützt. Diese wird ebenfalls von Bewuchs befreit, als Rasen-Bankett ausgebildet und über schmale Stufenanlagen und Wege angebunden.
Auf sonnenexponierten Seite dient zukünftig eine in den Hang integrierte Rasentreppe als Tribüne. Eine Muldenrutsche und eine Spieltreppe bieten auf dem steilen Nord-Ost-Hang Möglichkeiten zum bewegungsorientierten Spiel.

Bauherr: Hansestadt Stade
LPH: 1 – 3 (5)
Planung/Bau: 2015 – 2017
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