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Park Mitte Altona
Hamburg

  • Im Auftrag von Freie und Hansestadt Hamburg, Bezirksamt Altona / Krebs und Herde La. Arch. GmbH Winterthur
  • Leistungsphasen I - V : Krebs und Herde La. Arch. GmbH Winterhur, (Kontaktbüro HH G2 Landschaft; VI - VIII G2 Landschaft PartG mbB für K+H)
  • Stadtplanung André Poitiers Architekt, Stadtplaner RIBA
  • Fachplanung Stahlskelettbau - WTM Engineers GmbH
  • Fachplanung Masuch & Olbrisch, Verkehrsplanung + Erschließungsplanung
  • Fotografie Ferdinand Luckner, Thomas Dittrich, Peter Stoll, Lucas Reyer(Dronenfotos), Annika Henne

Mitten in Altona...

Parallel mit dem Entstehen des Stadtteils ‚Neue Mitte Altona‘ mit ca. 1600 Wohnungen wurden unter intensiver Beteiligung der Bewohner der angrenzenden Quartiere und der zukünftigen Bewohner des neuen Quartiers die Rahmenbedingungen für einen internationalen Wettbewerb definiert.

Der von Krebs Herde (Rapperswill – Schweiz) entwickelte Park berücksichtigt die vielfältigen Interessen nach Weite und Spiel, nach Dichte und Intimität und Sehen und Gesehen werden mit großen Wiesenflächen, intensiv bepflanzten, kleinteiligen Bereichen und einem vielfältigen Angebot für Kinder und Erwachsenen zum Spielen.

Der zentrale Stadtteilpark auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs ­bildet einen bedeutsamen Dreh-und Angelpunkt für die Verbindung der angrenzenden neu bebauten Flächen.

Die rekonstruierte filigrane Hallenkonstruktion der ehemaligen Ladehallen der Bahn wird zur Taktgeberin und ‚identitätsprägenden Ikone‘ des Parks umfunktioniert. Eine riesige Kletterlandschaft verwebt sich optisch mit der Stahlkonstruktion der einen Halle, während in der anderen Halle ein ‚urban Djungle‘ mit intensiver Bepflanzung initiiert wird.

Der Park wird als durchfließende Wiesenlandschaft mit Nutzungsschwerpunkten angelegt.

Ein ‚Pleasureground‘ bildet die freie Mitte. Eine präzise eingeschnittene, leicht geneigte Spielwiese und die sonnenbeschienenen Sitzstufen bieten Raum für Spiel und Zuschauer und dient gleichzeitig der Regenwasserretention bei Starkregen.

Ein großer Spielplatz mit individuell erstellten Geräten zieht Besucher aus den angrenzenden Quartieren an.  In einem ‚Wäldchen‘ ist der Naturspielbereich mit sanft gewellter Terrainmodellierung angeordnet und dient dem Naturerlebnis sowie Bewegungs- und Versteckspiel.

Ab 2023 erfolgt die Herstellung von Kleinspielfeldern in der Nachbarschaft der neu entstehenden Schule, die sowohl von ParknutzerInnen als auch von den SchülerInnen genutzt werden sollen.

Weitere Projekte: